Zivilrechtliche Aufklärungspflichten über Rückvergütungen

Donnerstag 21. Januar 2010, 17:00 Uhr, Hamburger Anwaltverein e.V., Sievekingplatz 1, Zimmer B 200, 20355 Hamburg


Zivilrechtliche Aufklärungspflichten über Rückvergütungen Dritter in der Anlageberatung am Beispiel von Aktienzertifikaten, offenen Fonds und geschlossenen Fonds (insbesondere Schiffs- und Immobilienfonds)

  • Umfang der Aufklärungspflicht (Bagatellgrenze? Abstrakte oder konkrete Aufklärung?)
  • Abgrenzung zur aufsichtsrechtlichen Pflicht nach § 31 d WpHG
  • Aufklärungsbedürftigkeit des Anlegers
  • Auskunfts- und Herausgabeansprüche auf die Rückvergütung
  • Kausalität: Vermutung des aufklärungsrichtigen Verhaltens und Gegenbeweis
  • Aufklärungspflicht bei Festpreisgeschäft (Veräußerung aus eigenem Bestand)
  • Pflichtenadressat: Anwendung auch auf Handelsvertreter bzw. im Strukturvertrieb?
  • Rechtsfolgen der Pflichtverletzungen: insbesondere auch entgangene Rendite
  • Verjährung: Insbesondere § 37 a WpHG und die Abgrenzung von fahrlässigem und vorsätzlichem Handeln, Wissenszurechnung
  • Darlegungs- und Beweislast im Prozess
  • Aktuelle Rechtsprechung
3 Zeitstunden Unterrichtsdauer nach § 15 FAO

Kosten: € 100,00 bzw. € 50,00 für Mitglieder HAV/FORUM

Anmeldung via E-Mail zum Seminar am 21.01.2009: hier


Referenten: